austria - innsbruck - mariahilfstraße 40  
Ulrike Schnizer
- meine bilder -

Landschaften und Portraits
Acryl auf Leinwand

Vernissage
Dienstag, 9. Juli 2024, 17 Uhr

Dauer der Ausstellung
9. bis 16. Juli 2024

Galeriezeiten
Dienstag bis Samstag, 17 bis 20 Uhr

BIOGRAFIE
Ich wurde am 31. Mai, 1960 in Innsbruck geboren und bin hier aufgewachsen.
Zur Malerei kam ich durch das Studium der Kunstgeschichte. Ich besuchte das Musikpädagogische Gymnasium Fallmerayerstraße, danach die Universität Innsbruck, wo ich 1991 bei Mackowitz/Bertsch promovierte. Das Thema meiner Dissertation war über den Architekten Wilhelm Stigler sen. und sein Werk. Ich arbeitete dann im Museum Ferdinandeum, im Naturhistorischen Museum Feldstraße und in der Galerie Medienkunst. 1996 ging ich in Pension. Ich habe 4 Kinder, Jakob, Sophie, Johanna und Jutta, sowie 3 Enkelkinder.
In ganz Europa bin ich herumgereist und habe mir Museen, wie das Kunsthistorische Museum in Wien, den Prado in Madrid, den Louvres in Paris, die Staatsgalerie in Stuttgart und das Rembrandtmuseum in Amsterdam angesehen.
Meine Bilder sind in Acrylfarben gemalt, es sind Landschaften, Portraits und Stillleben.
Ulrike Schnizer

kooio - Ulrike Schnizer - 2024

kooio - Ulrike Schnizer - 2024

kooio - Ulrike Schnizer - 2024
Norbert Hödl
"Mondianer und andere Verdichtungen aus den fremdartigen Kontinuen hinter der jeweils nächsten, alltäglichen Anhöhe"

Vernissage
Freitag, 26. Juli 2024, 18 Uhr

Galeriezeiten
Montag bis Freitag, 17 bis 20 Uhr

Finissage
Samstag 3. August 2024, 17 Uhr

Der Zugang:
Von mir erstellte Gemälde sind Folgen von schamanischer Trance oder stehen im Kontext zu einer solchen voran gegangenen.
Der Begriff „Trance“ umschreibt hier eine gezielt - und ohne Zutun irgendwelcher Substanzen - erzeugte Befindlichkeit von besonderer Klarsicht und Deutlichkeit – und ist nicht mit irgendeiner Form von „Rausch“ oder geistiger Absenz zu verwechseln. Ich lasse mich zu Hinweisen führen. Die Ambition der Person ordnet sich der gestellten Aufgabe unter. Gefordert ist mein transpersonaler Gestaltungswille, mir Offenbartes aus eben diesem Blickwinkel umzusetzen, der Einsatz meiner technischen Fertigkeiten hierfür, meine Akribie, meine Hingabe, mein Vertrauen, meine komplette Verschmelzung mit dem Raum, der sich auf der Leinwand öffnet. -  Kurz gesagt: dass ich an die Leinwand verschenke, was ich bin - in fließender Authentizität und klarer Selbsterkenntnis.
In der Regel ist ein Bild erst vollendet, sobald eine entsprechende Rückmeldung aus der geistigen Welt erfolgt.
Diesen Zugang habe ich nicht gezielt gesucht. Ich war über einen gewissen Zeitraum hinweg sogar bemüht, ihn zu verleugnen und zu ignorieren. Aber dieser Zugang er-öffnet sich mir ungefragt, sobald ich gleichsam meine Sinne und mein Herz öffne.

Allzu häufig gestellte Fragen nach meinen Techniken beantworte ich nur noch ungern. Sie sind allesamt selbst erfunden und namenlos, da ohne irgendwelchen Selbst-Zweck oder -Wert. Eine Technik anzuwenden, nur um zu sehen, wo sie mich hinführt, ist nicht mein Weg. Techniken sind ausschließlich anzuwendende Transportmittel, um die innere Vision eines Szenarios und deren Inhalte möglichst authentisch auf eine Leinwand zu übertragen. Sie sind wie PKWs, die einen geistigen Inhalt in die sichtbare Welt transportieren, wobei die „Marke“ und Eigenart des jeweiligen PKWs irrelevant ist. Sondern es kommt auf die Eigenart des „Gepäcks“ in seinem „Kofferraum“ an. Die spezielle Art des Gepäcks bestimmt die Art und Formalität des Transportmittels.  Sprich: Der geistige Prozess hinter einem Gemälde bestimmt die zur jeweiligen Bild-Phase angemessene Technik, nicht umgekehrt. – Die jeweilige Technik ist somit also Folge – und nicht Ursache! – der Eigenart eines Gemäldes.

kooio - Norbert Hödl - 2024